Anemone sylvestris – Windröschen
1 Pflanze im P05-Topf (UG n.n., Fl)

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Das Große Windröschen (Anemone sylvestris), auch Wald-Windröschen genannt, ist eine attraktive heimische Wildstaude mit großen, reinweißen Blüten und leuchtend gelben Staubgefäßen. Die langlebige, winterharte Pflanze blüht im Frühjahr und bereichert sonnige bis halbschattige Gehölzränder, naturnahe Staudenbeete und kalkreiche Gartenstandorte. Ihre offenen Blüten bieten Wildbienen und anderen Insekten wertvollen Pollen.

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Beschreibung
 1 Pflanze im P05-Topf

Das Große Windröschen (Anemone sylvestris) ist eine heimische, ausdauernde Wildstaude aus der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). Von April bis Juni erscheinen auffallend große, meist reinweiße Blüten mit zahlreichen goldgelben Staubgefäßen. Die leicht nickenden bis aufrecht stehenden Blüten erreichen einen Durchmesser von etwa 4–7 cm und stehen einzeln auf schlanken, häufig fein behaarten Stängeln.

Die handförmig geteilten, tief eingeschnittenen Blätter bilden eine niedrige, frischgrüne Belaubung. Nach der Blüte entwickeln sich dekorative, silbrig behaarte Fruchtstände, die der Pflanze auch im Frühsommer einen besonderen Schmuckwert verleihen.

Die offenen Blüten sind für verschiedene Wildbienen, Honigbienen, Schwebfliegen und weitere blütenbesuchende Insekten gut zugänglich. Sie bieten vor allem Pollen und ergänzen das Nahrungsangebot im Frühjahr. Besonders in naturnahen Pflanzungen ist das Große Windröschen eine interessante Ergänzung zu anderen früh blühenden heimischen Wildstauden.

Anemone sylvestris bevorzugt sonnige bis halbschattige Standorte auf kalkreichen, humosen, gut durchlässigen und mäßig trockenen bis frischen Böden. In der Natur wächst die Art vor allem an wärmebegünstigten Waldrändern, in lichten Gebüschen, auf kalkreichen Magerrasen und in trockenen Saumgesellschaften.

Im Naturgarten eignet sich das Große Windröschen hervorragend für sonnige Gehölzränder, lichte Strauchpflanzungen, Wildstaudenbeete und naturnahe Steppenpflanzungen. Besonders schöne Kombinationen entstehen mit Echter Schlüsselblume (Primula veris), Blut-Storchschnabel (Geranium sanguineum), Berg-Aster (Aster amellus) und anderen kalkliebenden Wildstauden.

Die Pflanze bildet unterirdische Ausläufer und kann sich an geeigneten Standorten allmählich zu größeren Beständen entwickeln. Dadurch eignet sie sich auch zur lockeren Flächenbegrünung unter lichten Gehölzen.

Nach der Blüte zieht sich das Laub im Laufe des Sommers teilweise zurück. Die Pflanze überdauert diese Ruhephase mit ihren unterirdischen Organen und treibt im folgenden Frühjahr erneut aus.

Eigenschaften:

  • Heimische, ausdauernde Wildstaude
  • Große, reinweiße Blüten mit goldgelben Staubgefäßen
  • Blütezeit von April bis Juni
  • Wertvolle frühe Pollenpflanze
  • Attraktiv für Wildbienen und andere blütenbesuchende Insekten
  • Dekorative, silbrig behaarte Fruchtstände
  • Winterhart und langlebig
  • Bildet unterirdische Ausläufer
  • Für sonnige bis halbschattige Standorte
  • Bevorzugt kalkreiche, humose und gut durchlässige Böden
  • Mäßig trockenheitsverträglich
  • Wuchshöhe ca. 20–40 cm
  • Ideal für Gehölzränder, Wildstaudenbeete und kalkreiche Naturgärten
  • Geeignet für lockere, naturnahe Flächenpflanzungen

„Heimische Wildstaude – regional seltene Art“

Ökologischer Hinweis: Das Große Windröschen ist eine interessante Frühjahrsblume für pollen­sammelnde Insekten. Anders als das Busch-Windröschen (Anemone nemorosa) bevorzugt es eher warme, kalkreiche und lichte Standorte. Es ist deshalb besonders für sonnige Gehölzränder und trockene Saumgesellschaften geeignet.

Besonderheit: Die nach der Blüte entstehenden Fruchtstände sind dicht mit langen, silbrigen Haaren besetzt. Diese auffälligen Fruchtstände unterscheiden das Große Windröschen deutlich von vielen anderen heimischen Anemonenarten.

Aussaat und Vermehrung: Anemone sylvestris lässt sich durch Aussaat und durch Abtrennen von Wurzelausläufern vermehren. Die Samen besitzen eine Keimruhe und sollten möglichst frisch nach der Reife ausgesät werden. Eine natürliche Abfolge warmer und kalter Temperaturen kann die Keimung fördern. Die Keimung erfolgt häufig unregelmäßig und kann sich bis zum folgenden Frühjahr hinziehen.

Hinweis zur Jungpflanzenproduktion: Für eine gleichmäßige und zügige Kultur ist die vegetative Vermehrung über Wurzelausläufer meist zuverlässiger als die Aussaat. Bei der Kultur in Töpfen ist auf eine gute Drainage zu achten. Während der sommerlichen Ruhephase darf das Substrat etwas abtrocknen, sollte jedoch nicht über längere Zeit vollständig austrocknen.

Wichtiger Hinweis: Wie andere Hahnenfußgewächse enthält auch das Große Windröschen giftige Inhaltsstoffe. Die Pflanze ist nicht zum Verzehr geeignet.

 

Quelle und mehr Infos: naturaDB

Zusätzliche Informationen
Gewicht0,33 kg
Maße9 × 9 × 9 cm
ArtikelartPflanze
Blüteweiß
Bodendurchlässig, frisch, humos, lehmig, nährstoffreich, PH-Wert kalk-basisch, sandig, trocken
Höhe20 cm, 30 cm, 40 cm
Lichthalbschattig, sonnig
PflanzenartStaude, mehrjährig
VerwendungBauerngarten, Beet, Gehölzrand, Kübel/Kasten/Balkon, Naturgarten, unter Bäume mit Wurzeldruck
Herkunft
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